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Zwei Arme in Handschellen.

Die Unternehmensnachfolge ist eine spannende Möglichkeit der Existenzgründung. Immerhin steigt man so in ein etabliertes Unternehmen ein und kann in die Fußstapfen eines erfolgreichen Unternehmers treten. Dabei profitieren Nachfolger oft von bestehenden Strukturen, treuen Kunden und einem bewährten Geschäftsmodell.

Doch es gibt auch Herausforderungen – eine davon ist die Haftung für bestehende Schulden des Unternehmens. Mit der richtigen Vorbereitung und einem klaren Plan lassen sich diese Risiken jedoch gut bewältigen.

Wofür Gründer bei einer Unternehmensnachfolge haften können

Wenn ein Unternehmen den Besitzer wechselt, stellt sich die Frage, wer für die bestehenden Schulden verantwortlich ist. Laut § 25 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches haftet der neue Inhaber für alle Verbindlichkeiten, die vor der Übergabe entstanden sind, wenn er die Existenzgründung unter dem gleichen Namen weiterführt. Dazu gehören offene Rechnungen, Kredite, Steuerschulden und Sozialversicherungsbeiträge.

Auch wenn nur eine kleine Änderung am Firmennamen vorgenommen wird, wie zum Beispiel der Zusatz „& Nachfolger“, kann die Haftung bestehen bleiben. Wichtig ist dabei, wie das Unternehmen von außen wahrgenommen wird. Wer eine Unternehmensgründung übernimmt, sollte sich deshalb genau überlegen, ob der bestehende Name beibehalten werden sollte oder eine rechtliche Absicherung nötig ist.

Ferner kann es sinnvoll sein, vor der Geschäftsübernahme eine umfassende Due-Diligence-Prüfung durchzuführen. Dies ist eine sorgfältige Analyse aller finanziellen, rechtlichen und operativen Aspekte des Unternehmens. So können mögliche Risiken frühzeitig erkannt werden. Ein fundierter Einblick in die Unternehmensstruktur hilft dabei, informierte Entscheidungen zu treffen und spätere Überraschungen zu vermeiden.

Lesetipp: Due Diligence beim Unternehmenskauf – was gehört dazu?

Haftungsausschluss – Eine Möglichkeit zur Absicherung bei der Unternehmensnachfolge

Es gibt jedoch eine Lösung, um sich vor der Haftung für die Schulden des Vorgängers zu schützen: den Haftungsausschluss. Dieser kann im Kaufvertrag vereinbart und ins Handelsregister eingetragen werden. Außerdem sollten die Gläubiger – also diejenigen, bei denen das Unternehmen Schulden hat – schriftlich informiert werden.

Ein Haftungsausschluss ist insbesondere für Unternehmensnachfolger vorteilhaft, die sich finanziell absichern möchten. Allerdings bleibt es wichtig, genau zu prüfen, welche Schulden vorhanden sind und ob es möglicherweise versteckte Risiken gibt. Hier kann ein erfahrener Rechtsberater bzw. Steuerberater unterstützen.

Es ist zudem ratsam, Verhandlungen über den Kaufpreis unter Berücksichtigung der bestehenden Verbindlichkeiten zu führen. Eine präzise Vertragsgestaltung mit klaren Regelungen zur Haftungsübernahme kann zusätzliche Sicherheit bieten. Gegebenenfalls kann auch eine Versicherung gegen unvorhergesehene Altschulden in Betracht gezogen werden.

Der Businessplan als unverzichtbares Instrument bei der Unternehmensnachfolge

Ein Businessplan ist weit mehr als eine einfache Übersicht über Zahlen und Ziele. Er dient als wertvolles Werkzeug, um die Tragfähigkeit der Existenzgründung zu bewerten und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Ein durchdachter Geschäftsplan im Rahmen der Unternehmensnachfolge sollte etwa folgende Punkte enthalten:
Finanzübersicht: Welche Schulden bestehen und welche Investitionen sind notwendig?
Marktanalyse: Wie ist die Position des Unternehmens im Wettbewerb?
Zukunftsstrategie: Welche Wachstumschancen gibt es und wie können diese genutzt werden?
Rückzahlungsplan: Falls Schulden übernommen werden, wie können diese realistisch beglichen werden?

Ein ausführlicher Businessplan schafft nicht nur Klarheit für den Nachfolger selbst, sondern überzeugt auch Banken und Investoren, wenn es z. B. um die Aufnahme von Krediten geht.

Finanzierungsoptionen für die Unternehmensnachfolge

Die Geschäftsübernahme erfordert häufig erhebliche finanzielle Mittel. Neben dem Kaufpreis fallen möglicherweise zusätzliche Kosten für Modernisierungen oder Erweiterungen an. Glücklicherweise gibt es verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung, die Nachfolgern zur Verfügung stehen.

  • Bankkredite: Viele Banken bieten spezielle Kredite für Unternehmensnachfolgen an.
  • Investoren: Venture Capital-Investoren oder Business Angels können zusätzliches Kapital bereitstellen.
  • Eigenkapital: Auch eigene Rücklagen oder Gelder aus dem Familien- und Freundeskreis können eingebracht werden.

Daneben können auch staatliche Fördermittel sinnvoll sein. Hier gibt es unterschiedliche Förderoptionen, die sich je nach Bundesland unterscheiden.

Top-Berater-Tipp: Gründer sollten je nach Bedarf verschiedene Finanzierungsquellen kombinieren, um die finanzielle Belastung zu streuen und die Liquidität zu sichern.

Warum eine Existenzgründungsberatung sinnvoll ist

Die Unternehmensnachfolge ist ein komplexer Prozess, bei dem viele rechtliche und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden müssen. Insbesondere wer sich mit einer Geschäftsübernahme selbstständig machen möchte, sollte auf eine professionelle Existenzgründungsberatung setzen.

Diese kann auf dem Weg der Selbstständigkeit wertvolle Unterstützung leisten. Ein erfahrener Berater hilft hier nicht nur bei der Businessplan-Erstellung, sondern auch bei der Bewertung der finanziellen Lage der Existenzgründung und der Verhandlung mit Gläubigern und Banken.

Darüber hinaus kann eine Beratung dabei helfen, mögliche Haftungsrisiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Ein neutraler Blick von außen ist oft besonders wertvoll, um wichtige Entscheidungen zu treffen.

Wir sind uns bewusst, dass viele Existenzgründer zu Beginn häufig mit begrenztem Eigenkapital starten und es daher schwierig sein kann, die Kosten für eine umfassende Existenzgründungsberatung alleine zu tragen. Doch das muss nicht sein: Es gibt verschiedene staatliche Förderprogramme, die je nach Situation die Kosten einer solchen Beratung teilweise oder sogar vollständig übernehmen. Gerne zeigen wir Ihnen, welche Fördermöglichkeiten für Sie infrage kommen. Füllen Sie einfach unseren kostenfreien Fördermittelcheck aus, und wir finden die passende Unterstützung für Sie.

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