… und weitere aktuelle Fakten zum Gründungsgeschehen
Der KfW-Gründungsmonitor 2015 gibt detaillierte Einblicke in das Gründungsgeschehen in Deutschland im Jahr 2014. Wir haben die interessantesten und spannendsten Fakten für Sie zusammengefasst.
Eine sehr erfreuliche Nachricht ist, dass 2014 mehr Menschen in die Selbständigkeit starteten: Rund 915.000 Personen machten sich im vergangenen Jahr selbständig, im Vergleich zum Vorjahr stellt dies ein Plus von 47.000 Existenzgründungen dar.
Haupt- und nebengewerbliche Gründungen zeigen dabei jedoch gegenteilige Entwicklungen: Es wurde zunehmend im Hauptgewerbe gegründet (+87.000 auf 393.000), im Nebengewerbe hingegen ist ein Rückgang zu verzeichnen (-40.000 auf 522.000).
Außerdem stieg die Zahl der Gründungen in freiberuflichen Bereichen stark an (+61.000 auf 368.000), in gewerblichen Branchen wiederum ist eine rückläufige Tendenz zu erkennen (-14.000 auf 547.000).
Eine deutliche Präferenz der deutschen Gründer liegt bei neuen Unternehmen: Nur 8% übernahmen einen bestehenden Betreib, 16% beteiligten sich an einem bestehenden Unternehmen.
Perspektivisch rechnet die KfW für den Rest des Jahres mit einer leichten Abnahme der Gründungsaktivitäten, dies jedoch aus einem erfreulichen Grund: Der Arbeitsmarkt bleibt aufgrund der allgemein guten wirtschaftlichen Lage stabil und vielversprechend. Außerdem entstanden durch die im Jahre 2014 getätigten Existenzgründungen 754.000 Vollzeit-Arbeitsplätze (453.000 für die Gründer selbst und 292.000 für Angestellte).
Die guten Jobaussichten werden wahrscheinlich weniger Menschen dazu motivieren, den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen.
Eine positive Entwicklung zeigt sich beim Gründungsgeschehen der Frauen: 43% alle Gründungen wurden von Unternehmerinnen getätigt – ein erneuter Spitzenwert.
Den vollständigen KfW-Gründungsmonitor 2015 können Sie hier einsehen.
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